Mosambik

Spanisches portugiesisch

English version see below.

Total Kilometer: 26’438 Kilometer
Totalzeit auf dem Rad: 1527 h
Land Kilometer: 443 Kilometer
Tage: 5 Tage

Tete

Bevor ich über die Grenze nach Mozambik husche, flicke ich einen Plattfuss. Schuld ist ein dünner Draht. Weil ich das Visum schon in Zansibar beantragt habe, verläuft der Grenzübergang insgesamt nur fünf Minuten. Die Passkontrolle von Mozambik liegt drei Kilometer von der malawischen entfernt auf einer Kuppe. Die felsige Landschaft hier entzückt das Auge mit Hügeln und Felsgipfeln.
Ein ständiges auf und ab machen die Beine schneller müde. Es ist nicht mehr so heiss, dennoch sehr schwül. Die Leute in diesem Land rufen nicht mehr “give me money”, auch nicht “how are you”, weil es kolonialsiert wurde von den Portugiesen. Daher ist die Amtssprache portugisisch. Diese Sprache kann ich nicht, aber mit meinem Spanisch komme ich gut durch.
Auffallend sind die zahlreichen Strassenschilder, wie in Europa. Nun muss ich nicht immer auf die Karte schauen, um zu schauen wo es lang geht und weiss wieviele Kilometer es sind bis zum nächsten Ort.
Bei Moatize bekomme ich einen Kulturschock. Vom Buschland übergeht es in eine grössere Industriestadt mit einigen Tagbauminen. Überall fahren die Minenfahrzeuge herum, viele Leute und Häuser, mir ist nicht wohl dabei. Auf der Brücke, die über den Fluss Revúboé führt, esse ich einen Snack und schaue runter wie die Frauen oben ohne ihre Wäsche im schmutzigen Fluss waschen.
Vor der grossen Hängebrücke auf der man nach Tete gelangt, zweige ich nach links ab zum Jesus e Born Camping. Da es vielerorts nicht geeignet ist im Fluss zu baden, wegen Hyppos und Krokodilen, haben die Campingplätze meistens einen Pool. Nach einer Erfrischung werde ich von Christlichen zu einem leckeren BBQ eingeladen. Neben uns der imposante Zambesi Fluss, den ich zum ersten Mal, aber nicht zum letzten Mal sehe…

Nach Norden…

Auf einer sehr ruhigen Strasse fahre ich wieder gen Norden. Ich änderte meinen Plan, nicht durch Simbabwe zu fahren, sondern mehr Tage in Zambia zu verbringen, weil ich einer der attraktivsten Pärke von ganz Afrika besuchen will.
Nach einem hügelreichen Tag logiere ich in Manje in einer Lodge. Warum ich im Zelt schlafe, wenn es gemütliche Zimmer hat?, fragt mich der Besitzer. Weil es günstiger ist. Er bietet mir zum gleichen Preis ein Zimmer an. Er richtet mir einen Hotspot ein, damit ich mit meinem Freund in Japan telefonieren kann, um unsere gemeinsame Reise zu planen. Der Besitzer meint, Hühner sind hier rar und düst mit seinem Motorrad davon. Nach meinem Telefonat kommt er zurück und hält triumphierend ein Huhn in die Höhe. Ohne zu fragen, lädt er mich zu Hühnchen mit Reis ein. In Tete studiert er Maschinen Ingenieur und hat nebenbei ein paar kleinere Geschäfte, wie diese Lodge und eine kleine Zimmerei.
Am nächsten Morgen flicke ich schon wieder einen Plattfuss. Das Ventil ist undicht. Ausserdem will ich den fast abgefahrenen Mantel wechseln. Verflixt nochmal, ich kriege den neuen Schwalbe Mondial Reifen nicht drauf. Meine Finger scheuere ich wund. Also wieder den Alten drauf (…).
Die Landschaft ist monoton…

Zambia

Pärke mit vielen Tieren oder Wasser

Total Kilometer: 27’539 Kilometer
Totalzeit auf dem Rad: 1601 h
Land Kilometer: 1159 Kilometer
Tage: 35 Tage

South Luangwa Park

Nanu, wo ist denn das Grenzhäuschen von Zambia? Ich kehre wieder um und entschuldige mich, dass ich ohne Einreisestempel in ihr Land gefahren bin.
In Katete deponiere ich mein Fahrrad und fahre per Sammeltaxis via Chipata nach Mwefe wo sich der South Luangwa National Park befindet. Im Croc Valley Camp schlage ich mein Zelt für die nächsten sieben Tage auf. Im und rund um das Camp beobachte ich schon eine Vielzahl von Tieren u.a. eine neunköpfige Giraffen Familie, die am Abend sogar absitzen, ein Zeichen, dass sie sich in Sicherheit wähnen. Die ersten paar Tage entlang der Strasse sind vier Elefanten zu sehen. Im Camp selber muss man vorsichtig sein und nur mit Lampe in der Nacht herum spazieren, denn es könnten Hyppos oder Elefanten haben, nicht selten auch Leoparden. Ein ausgewachsenes Krokodil mit einer Länge von drei Metern, beobachte ich in vielen Nächten, wie es auf der Sandbank liegt, nicht weit von meinem Zelt entfernt. Ein Elefant kommt nie zu Besuch, aber zwei ausgewachsene Hyppos stürmen durchs ganze Camp zurück zum Fluss. Die müssen 1% von ihrem Körpergewicht täglich fressen, also fünfundvierzig Kilogramm! Auch Kudus, Waranen und eine grüne kleine Schlange kommen zu Besuch.
Insgesamt mache ich vier Game Drives (Safari). Der erste geht mächtig in die Hose, weil wir zwei Plattfüsse haben. Mir gefällt dieser Park enorm, weil ich jetzt alle Tiere der “Big 5” gesehen habe.

Big 5 beeinhalten: Elefanten, Afrikanischer Büffel, Löwen, Rhinozeros und Leoparden.

Rhinozeros habe ich in Kenya gesehen und hunderte von Büffeln in Kenya und Uganda. Ein weiterer Traum geht in Erfüllung indem ich zwei Hyänen erblicke. Die leider von mehr als zwanzig Wildhunden angegriffen werden.
Am zweitletzten Tag reist ein Ösi-Pärchen mit ihrem alten Mercedes Bus an. Gemeinsam kochen wir und erzählen uns Reisegeschichten. Michael ist ein guter Geschichten Erzähler. Ihre Reise, www.querdurchafrika.at, beträgt elf Monaten. Sie haben ihr Bus von Hamburg nach Walvis Bay in Namibia verschifft.

Lusaka

Die einzige Strasse vom Osten nach Lusaka führt mich durch Buschland, Getreidefeldern und vorbei an vielen kleinen Hütten, was nicht neu ist. Bei einem Schneider verartze ich meine zerrissenden Velo Handschuhen. Während ich warte, stoppt ein Langzeit Radler. Ein schöne Abwechslung mit Alexander zu fachsimpeln. Er ist von Johannesburg und fährt nach Alexandria, vielleicht noch bis London, wo er geboren wurde. Ich sage ihm fröhlich tschüss und geniesse den Rückenwind (Instagram: Alexandra2alexandria).
Das Gelände fällt ab, bis ich den Luangwa Fluss auf einer schönen Brücke überquere. Im kleinen Dorf esse ich nach wenigen Kilometern schon Mittag, weil es danach über viele Hügeln geht und weit und breit kein Dorf. Tatsächlich ist es sehr anstrengend in grosser Hitze und manchmal ziemlich steil die Bergrücken hoch zu klettern. Bei Sendemasten sage ich zu mir selbst, genug ist genug und schlage in friedlicher Umgebung mein Zelt auf. Eine nette Frau füllt mein Wassersack auf, sodass ich nicht verdurste und frisch in mein Zelt kriechen kann.
Abgekämpft komme ich müde in Lusaka an. Eine grosse Stadt mit mehr als zwei Millionen Einwohnern. Viel Verkehr und einige überholen mich nicht schön. Gemütlich fahre ich seit langem wieder mal zu einem Warmshower. Charlie und seine Familie kommen aus Südkorea und führen eine christliche Schule. Gerade ist der letzte Schultag und Prüfungen stehen an, so ist es eher ruhig ums Haus. Ich bekomme ein grosses Gästebett und kann seit Kenia wieder mal meine Kleider zivilisiert waschen. Seine Frau, Barbie, kocht feinste Spaghetti mit Schrimps und Käsebrötchen.
Zusammen fahre ich mit Charlie in die Stadt, um einige Sachen zu erledigen. Meine einzige Hausaufgabe ist mein Visum zu verlängern. Die Schlange im Immigration Büro ist ziemlich lang, aber es geht zügig voran. Nicht schlecht staune ich, als ich schon dran komme, einen Stempel in den Pass bekomme und das alles gratis! Beim vereinbarten Ort treffe ich wieder Charlie. Mich beeindruckt die Sauberkeit der Stadt. Mein Gastgeber erklärt mir, dass letztes Jahr die Cholera ausgebrochen ist. Die Regierung gab den Strassenhändlern die Schuld und liess durch das Militär alle Strassen räumen. Es gab Aufstände, die wir in den Nachrichten verfolgen konnten. Vorteil ist, die Stadt ist nun sauber, man kann überall seine Hände waschen und es befinden sich an allen Ecken Abfall Behälter. Nachteil, viele Menschen verloren ihr Hab und Gut und gleichzeitig ihren Job. Die Arbeitslosigkeit stieg, wie auch die Kriminalität.

TV und ein Weltstar

Nach zwei Tagen ziehe ich von der schrecklich netten Familie zu Sam, den ich in Malawi kennen gelernt habe. Er wohnt in einem Expat-Haus an der Grenze der Stadt. Mitten in der Woche fahre ich mit dem Rad und Gepäck zur TV- und Radio Station. Ein Reporter sah mich, als ich in die Stadt einfuhr und lud mich zu einem Interview ein. Es ist eine riesige Show, die Smooth Talk heisst. Sie wird von der Station TV 1, Zambia-TV jeweils Freitag Abends ausgestrahlt. Mit meinem Tempo Sport Trikot sitze ich auf einem gemütlichen roten Sessel und Innocent, der Talkshow Reporter, fragt mich mehr als zwölf Minuten über meine Reise aus. Eine interessante Erfahrung, aber ich müsste es nicht jede Wochen haben, wie zum Beispiel Roger Federer.
Apropo Fedex, beim Lebensmittel einkaufen, sehe ich Rogers Foto in der Zeitung. Nanu, hat er schon wieder ein Grandslam gewonnen? Nein, er besucht Zambia und er logiert in irgendeinem teuren Hotel in Lusaka. Ich klappere alle Hotels nach ihm ab, erfolglos. Durch den Assistent Reporter erfahre ich, dass Herr Federer gerade im South Luangwa Park verweilt, um Schulen, die er unterstützt, zu besuchen. Gleichzeitig logiert er im Croc Valley, im selben Camp wie ich vor zwei Wochen!!!
Am nächsten Tag warte ich mit drei zambesischen Tennisspieler im VIP Raum im internationalen Flughafen. Endlich sehe ich ein Hero, ein Weltstar, eine Legende hautnah, ich darf ihn sogar umarmen für ein hübsches Foto. Ich bin überrascht, wie klein und weich er ist. Der beste Tag in Lusaka!

Vier Radfahrer

Gemeinsam mit meinem langjährigen Freund Gareth, seine Frau Rica, ein Freund von den beiden und ich fahren in gemütlichen Tempo weiter nach Süden. Alle haben brandneue Fahrräder. Ich glaube Diejan hat sogar neue Unterhose für die Reise gekauft. Meine Empfehlung Schwalbe Mondial zu kaufen, hat anscheinend Gareth missverstanden. Schmale und Schwalbe Marathon Reifen sind einfach nicht gut genug für Afrika. Er sieht es nach nur fünfundzwanzig Kilometern, ein dünner Draht bohrt sich durch. Die Menschen hier flicken ein Schlauch, indem sie einen dünnen Draht rund um den Schlauch fest binden, sodass keine Luft mehr durch kommt. Diejan fährt wie ein Kamikaze, slalomförmig. Unterwegs unterrichte ich ihn, wie man am Berg schaltet, dass man nach hinten schaut, bevor man auf die Strasse fährt, ein Anfänger erster Klasse.
Ein pakistanischer Ladenbesitzer offeriert uns allen ein Fanta, Gareth flickt sein zweiter Platten, dann nach einer Pause überqueren wir den schön bläulichen Kafuefluss, kaufen Gemüse und Früchte ein und finden dann unser erstes Camp hinter einem noch nicht fertig gebauten Haus. Der Besitzer kommt später, aber meint es sei kein Problem. Alle kochen ihr eigenes Menü und scheuchen immer wieder die vielen Moskitos beiseite.
Am nächsten Tag erklimmen wir einen zweihundert Meter hohen Pass. Wahnsinn! Doch die Abfahrt ist rasant. Am Fusse des Berges treffen wir eine Wandergruppe von Pakistan an. Sie marschieren von Lusaka nach Livingstone in christlicher Mission.
Meine drei Freunde erleben noch das reale Afrika. Es sind weniger Leute an zu treffen, aber es hat doch noch einige Dörfer und Strassenstände, wo wir Pap (Maisgericht), Mandazi (afrikanischer Donut) oder Früchte kaufen können. Das Feilschen kennt Gareth von Mittelamerika, da wo ich ihn kennen gelernt habe. Bei einer Warmshowerin in Costa Rica geraten wir ins Gespräch und reisten von da an miteinander bis nach Kolumbien. Mittlerweile ist er mit Rica verheiratet und wohnt mit ihr in Tokyo, wo er Englisch unterrichtet.

Livingstone

Die ersten Ruhetage habe wir verdient. Wir campieren ausserhalb der Stadt auf einem schönen Campingplatz. Von weitem hören wir ein ununterbrochenes Donnern. Was kann das sein? Früh am Morgen machen wir uns auf den Weg, um der Sache auf den Grund zu gehen. Ganz einfach, wir besuchen die Victoria Falls.
Absoluter Wahnsinn, Millionen (50 Mio l/Min) von Litern Wasser fallen mit einem Getöse über hundert Metern runter, man kann sich nicht satt sehen. Das Wasser fliesst mit hoher Geschwindikeit zum Abgrund zu und dann scheint es in Zeitlupentempo in die Tiefe zu fallen. Stehend mitten in der Gischt, vom linken Blickwinkel bis zum rechten Blickwinkel sieht man nur Wasser, entweder fallend oder nach oben schwebend, um über mir als Regen zu fallen bis ich komplett durchnässt bin. Ein Gefühl, das nur ein Weltwunder bewirken kann. Sind meine Augen nun feucht von der Gischt oder befinden sich tatsächlich Tränen um die Pupillen?
Die Statistik sagt, es habe seit zehn Jahren nicht mehr so viel Wasser gehabt. Die Gischt sieht man Meilenweit, wie auch dreihundert Metern über unserem Campinplatz.
Der Boiling Pot ist wegen dem vielen Wasser auch spektakulär. In der Mitte prescht es Flussabwärts, ein Teil wieder aufwärts, das sogenannte Kehrwasser. Keine Chance für River Rafting. Ein Baumstann demontriert uns, dass man in absoluter Gefahr ist, falls man im Sprudelwasser landet.
Der aktuelle Standort vom mehr als einen Kilometer breiten Wasserfall ist der 7.. Nach einigen tausend Jahren bricht auch dieser Fels in sich zusammen und so entsteht ein neuer Fall. Darum ist der Flussweg zickzackförmig. Am besten sieht Ihr es auf den Fotos.


ENGLISH:

Tete

Before I cross the border into Mozambique, I patch a flat foot. Guilt is a thin wire. Because I applied for the visa already in Zanzibar, the border crossing is only five minutes in total. The passport control of Mozambique is located on a knoll three kilometers from the Malawian. The rocky landscape here enchants the eye with hills and rocky peaks.
A constant up and down makes the legs tired faster. It is not so hot anymore, but very humid. The people in this country are no longer calling “give me money” or “how are you” because it has been colonized by the Portuguese. Therefore, the official language is Portuguese. I can not speak that language, but I can handle my Spanish well.
Striking are the numerous road signs, as in Europe. Now I do not always have to look at the map to see where it’s at and how many kilometers there are to the next town.
With Moatize I get a culture shock. From the bushland, it merges into a larger industrial city with several mines. Everywhere the mines drive around, many people and houses, I’m not comfortable with it. On the bridge that leads across the River Revúboé, I eat a snack and look down as the women wash upstairs without washing their clothes in the dirty river.
In front of the big suspension bridge on which you get to Tete, I turn left to Jesus e Born Camping. Since in many places it is not suitable to swim in the river, because of Hyppos and crocodiles, the campsites usually have a pool. After a refreshment I am invited by Christians to a delicious BBQ. Next to us is the imposing Zambesi River, which I see for the first time, but not for the last time …

North…

On a very quiet street I drive north again. I changed my plan not to travel through Zimbabwe but to spend more days in Zambia because I want to visit one of the most attractive parks in Africa.
After a busy day I lodge in Manje in a lodge. Why do I sleep in the tent when it has cozy rooms ?, asks the owner. Because it is cheaper. He offers me a room for the same price. He sets up a hotspot so that I can talk to my friend in Japan to plan our trip together. The owner says chickens are rare here and scoot away with his motorbike. After my phone call, he comes back and triumphantly holds up a chicken. Without asking, he invites me to chicken with rice. In Tete, he studies mechanical engineering and has a few smaller shops, such as this lodge and a small carpentry shop.
The next morning I patch again a flat foot. The valve is leaking. In addition, I want to change the almost crazy coat. Damn it again, I can not get the new Schwalbe Mondial tire on it. I scrape my fingers sore. So again the old man on it (…).
The landscape is monotonous …

 

Zambia

Parks with many animals or water

Total kilometers: 27’539 kilometers
Total time on the bike: 1601 h
Country kilometers: 1159 kilometers
Days: 35 days

South Luangwa Park

Nanu, where is the border house of Zambia? I turn back and apologize for driving into her country without an entry stamp.
In Katete I deposit my bike and drive by shared taxis via Chipata to Mwefe where the South Luangwa National Park is located. At Croc Valley Camp, I pitch my tent for the next seven days. In and around the camp I already observe a variety of animals and others. a nine-headed giraffe family, who even sit down in the evening, a sign that they think they are safe. The first few days you can see four elephants along the road. In the camp itself you have to walk carefully and only with a lamp in the night, because there could be hyppos or elephants, not infrequently even leopards. An adult crocodile with a length of three meters, I observe on many nights, as it is on the sand, not far from my tent away. An elephant never comes to visit, but two adult hyppos rush through the camp back to the river. They have to eat 1% of their body weight daily, that’s 45 pounds! Also kudus, warans and a green little snake come to visit.
Overall, I do four game drives (safari). The first goes bad in the pants, because we have two flat feet. I like this park enormously, because I have now seen all the animals of the “Big 5”.

Big 5 include: elephants, African buffalo, lions, rhinos and leopards.

I’ve seen rhinos in Kenya and hundreds of buffalos in Kenya and Uganda.
Another dream comes true when I see two hyenas. Unfortunately attacked by more than twenty wild dogs.
On the second to last day, an Ösi couple travels with their old Mercedes bus. Together we cook and tell each other travel stories. Michael is a good stories narrator. Your journey, www.querdurchafrika.at, is eleven months. They have shipped their bus from Hamburg to Walvis Bay in Namibia.

Lusaka

The only road from the east to Lusaka leads me through scrubland, grain fields and past many small huts, which is not new. At a tailor I order my ragged velo gloves. While I wait, a long-time cyclist stops. A nice change with Alexander to talk shop. He is from Johannes Burg and goes to Alexandria, maybe even to London, where he was born. I say good bye to him and enjoy the tailwind.
The terrain falls off until I cross the Luangwa River on a beautiful bridge. In the small village I eat after a few miles noon, because it then goes over many hills and far and wide no village. In fact, it is very strenuous in high heat and sometimes quite steep to climb the mountain ridges. When transmitting masts, I say to myself, enough is enough and open my tent in peaceful surroundings. A nice woman fills up my water bag, so I can not thirst and crawl fresh in my tent.
Fought, I arrive tired in Lusaka. A big city with more than two million inhabitants. A lot of traffic and some do not overtake me nicely. For a long time I have been driving comfortably to a warm-up. Charlie and his family come from South Korea and run a Christian school. Just the last day of school and exams are coming, so it is rather quiet around the house. I get a large guest bed and can wash my clothes again civilized since Kenya. His wife, Barbie, cooks finest spaghetti with shrimp and cheese rolls.

Together, I’m going to town with Charlie to do some stuff. My only homework is to extend my visa. The snake in the immigration office is quite long, but it’s moving fast. Not bad I am amazed, as I’m already getting a stamp on the passport and get it all for free! At the agreed place I meet Charlie again. I’m impressed by the cleanliness of the city. My host tells me that cholera broke out last year. The government blamed the street vendors and cleared all roads with the military. There were riots that we could follow in the news. The advantage is, the city is now clean, you can wash your hands everywhere and there are waste containers on all corners. Disadvantage, many people lost their belongings and at the same time their job. Unemployment rose, as did crime.

TV and a world star

After two days I move from the terribly nice family to Sam, whom I met in Malawi. He lives in an expat house on the border of the city. In the middle of the week I drive with the bike and luggage to the TV and radio station. A reporter saw me as I drove into the city and invited me for an interview. It’s a huge show called Smooth Talk. It will be broadcast by the station TV 1, Zambia TV every Friday evening. With my Tempo Sport jersey I’m sitting in a cozy red armchair and Innocent, the talk show reporter, asks me about my trip for more than twelve minutes. An interesting experience, but I do not have to have it every week, like Roger Federer.
Apropo Fedex, shopping for groceries, I see Roger’s photo in the newspaper. Nanu, has he won a grand slam again? No, he’s visiting Zambia and he’s staying at some expensive hotel in Lusaka. I rattle off all hotels after him, unsuccessful. Through Assistant Reporter, I learn that Mr. Federer is currently in South Luangwa Park, visiting schools he supports. At the same time he’s staying in Croc Valley, in the same camp as I did two weeks ago !!!
The next day I am waiting with three Zambezi tennis players in the VIP room in the international airport. Finally I see a hero, a world star, a legend close up, I may even hug him for a pretty photo. I’m surprised how small and soft he is. The best day in Lusaka!

Four cyclists

Together with my longtime friend Gareth, his wife Rica, a friend of the two and I drive at a comfortable pace further south. All have brand new bikes. I think Diejan has even bought new underpants for the trip. My recommendation to buy Schwalbe Mondial seems to have misunderstood Gareth. Narrow and Schwalbe marathon tires are just not good enough for Africa. He sees it after only twenty-five kilometers, a thin wire piercing through. The people
Here a hose mend by binding a thin wire around the hose, so that no more air comes through. Diejan drives like a kamikaze, slalom-shaped.
On the way I teach him how to switch on the mountain, that you look backwards before you hit the road, a beginner of first class.
A Pakistani shopkeeper offers us all a Fanta, Gareth mends his second plates, then after a break we cross the beautiful bluish Kafuefluss, buy vegetables and fruits and then find our first camp behind a not yet finished house. The owner comes later, but thinks it is not a problem.
Everyone cooks their own menu and keeps chasing away the many mosquitoes.
The next day we climb a two hundred meter high pass. Madness! But the descent is fast. At the foot of the mountain we meet a hiking group from Pakistan. They march from Lusaka to Livingstone in Christian mission.
The three are still experiencing real Africa. There are fewer people to meet, but there are still some villages and street stalls where we can buy pap (corn), mandazi (African donut) or fruit. The haggling knows Gareth of Central America, where I’ve met him. At a warm shower in Costa Rica, we started a conversation and traveled from there to Colombia. He is now married to Rica and lives with her in Tokyo, where he teaches English.

Livingstone

The first day of rest we have earned. We camp out of town on a nice campsite. From a distance we hear a continuous thunder. What could that be? Early in the morning, we set out to get to the bottom of it. Quite simply, we visit the Victoria Falls.
Absolute madness, millions (50 million l / min) of liters of water fall with a roar over a hundred meters down, you can not get enough. The water flows at high speed to the abyss and then it seems to fall in slow motion in the depth. Standing in the middle of the spray, from the left angle to the right angle you can see only water, either falling or floating up to fall over me as rain until I am completely drenched. A feeling that only a miracle of the world can do. Are my eyes wet with the spray or are there tears around my eyes?
The statistics say it has not had so much water for ten years. The spray can be seen miles away, as well as three hundred meters above our Campinplatz.
The boiling pot is also spectacular because of the many water. In the middle it rushes downstream, a part up again, the so-called transport water (running back; upstream). No chance for river rafting. A tree trunk shows us that you are in absolute danger if you end up in the spring water.
The current location of the more than one kilometer wide waterfall is the 7th After a few thousand years, this rock collapses and thus creates a new case. Therefore, the river route is zigzag. The best way to see it in the photos.